2006 entstand meine erste Firmen-Website. Das erste farbige Quadrat im Browser – und ich war angefixt. Schnell wurde klar: Gute Websites sind mehr als HTML und CSS. Über eine Designerin kam ich zu statischen Seiten, über einen Geschäftspartner zu meinem ersten CMS (Joomla). Bücher statt YouTube, Lernen im Reisebus zwischen Einsätzen – so nahm alles Fahrt auf.
Bald merkte ich: Ohne solide Grundlagen in HTML, CSS, JavaScript und PHP kommt man bei komplexeren Anforderungen nicht weit. Parallel habe ich WordPress intensiv genutzt – riesiges Ökosystem, aber auch Pflegeaufwand, Update-Stress und Plugin-Ballast. Für manche Use-Cases top, für maßgeschneiderte Prozesse oft zu schwerfällig.
Auf der Suche nach Tiefe fokussierte ich mich mehrere Jahre auf Python/Django (u. a. Wagtail) – hier habe ich „Programmieren richtig gelernt": Auth, REST, Datenmodellierung, Architektur. Asynchrone Anforderungen und Frontend-Themen brachten mich zu Vue, React, Svelte und entkoppelten Setups. Als Solo-Dev mit laufendem Kerngeschäft suchte ich jedoch etwas, das maximale Produktivität mit guter DX verbindet.
Heute bin ich bei Laravel gelandet – und geblieben. Mit Inertia, Livewire, Filament, Spatie baue ich schnell robuste Anwendungen. Im Frontend setze ich auf TypeScript, React/Next.js, Tailwind & shadcn. LLMs (OpenAI, Anthropic) nutze ich als Produktivitäts-Boost: Sie beschleunigen Routine –
Architektur, Sicherheit und Wartbarkeit prüfe ich bewusst selbst.
Neben Technik habe ich mich sehr intensiv mit Design-Prinzipien beschäftigt – besonders Webdesign, Typografie, Layout, Farb- und Formlehre, UX, Accessibility und Design-Systeme. Ich habe über die Jahre zahlreiche Kurse durchgearbeitet (Design, Webdesign und Programmierung – ~50 Udemy-Kurse plus Fachliteratur). Man könnte sagen: Mein Arbeitszimmer fühlt sich an wie die EDV-Abteilung einer Thalia-Buchhandlung von vor 15 Jahren.
Die hier genannten Technologien sind nur ein Ausschnitt meiner Reise. Ich habe mich u. a. auch mit Rails, Elixir, C#, Spring, Go, Rust, Headless-Ansätzen, CI/CD, Docker, Testing, Clean Architecture und Domain-Driven Thinking auseinandergesetzt. Nicht alles setze ich täglich ein – aber ich kenne die Konzepte, ihre Stärken und ihre Grenzen.
Wichtig: Ich behaupte nicht, alles jederzeit auswendig zu wissen. Meine Stärke ist, Probleme schnell und verlässlich zu lösen: saubere Doku lesen, präzise Fragen stellen, Minimal-Repros bauen, Logs/Traces auswerten, gezielt in Communities und Issue-Trackern suchen – und LLMs sinnvoll einsetzen. Kurz: Ich weiß, wie, was und wo ich fragen muss, um zügig zur richtigen Lösung zu kommen.